Es gibt anscheinend nicht viele grosse Museen in Australien, die sich der neueren Geschichte der Aboriginal People in Australien und ihrer nahezu Ausrottung durch die Weissen annimmt. Das Australian Museum in Sydney versucht, dieses ehrlich zu dokumentieren.
Zwei weitere Etagen des Museums befassen sich in jeweils wirklich schoenen und akribisch zusammengestellten Ausstellungen mit der riesigen Artenvielfalt an Voegeln und Insekten sowie den auf dem Kontinent vorkommenden Mineralien, Edelsteinen und beruehmten Goldfunden, wie den Welcome Stranger, ein 71kg schweres Nugget. Eine andere Sammlung zeigt die Skelette so ziemlich aller Wirbeltiere, den Menschen eingeschlossen.
Jede Ausstellung fuer sich war sehr sehenswert. Je mehr ich jetzt darueber nachdenke, finde ich die Kombination von Ausstellungen ueber australische Arten und Bodenschaetze mit einer Ausstellung ueber die Ureinwohner Australiens, boese Absicht mal dahingestellt, irgendwie bedenklich. Oder wo bleibt hier die Geschichte des weissen Mannes in dieser Artensammlung??
Anbei einige Impressionen in Bildern… fotos.web.de/anjapola/Sydney_Australian_Museum
Verrückt dass das tatsächlich passieren kann